Spielen & Seele

“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.” 

Friedrich Schiller

Ein routinierter Alltag erleichtert uns die Arbeit. Und er sorgt dafür, dass gewisse Gewohnheiten schwer verlassen werden können. So entstehen gewohnheitsmäßige Einschränkungen – in unserer Wahrnehmung, unseren Fähigkeiten und – wenn sich die Ansprüche an die Arbeit ändern – es entstehen Einschränkungen unserer Leistung.
Und mit jeder Gewohnheit baut sich auch ein Widerstand dagegen auf, diese Gewohnheit zu verlassen, denn dies erfordert die Überwindung und das Eingeständnis der Einschränkung.

Spiele helfen uns wie kaum ein anderes Mittel, gewohnte Bahnen zu verlassen und neue auszuprobieren. Sie erlauben uns, Widerstände zu umgehen, ohne dass wir es bewusst bemerken. Dies ist die Grundlage von Gamification… wie für alle Werkzeuge gilt: sie kann für sinnvolle Tätigkeiten eingesetzt werden, wie auch für egoistische. Damit können Spiele, sofern mit den jeweils passenden Spiel-Elementen designt, Menschen helfen, für das 21. Jahrhundert wertvolle Fähigkeiten zu lernen, komplexe Sachverhalte schneller zu verstehen und unterstützen so agile Kollaboration.

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